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Fahne 1935 | Fahne 1823
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Fahne 1877
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Endlich eine Fahne nach dem Riss des Herzogs, aber 142 Jahre später ! Das aber erst, als sich die Gildebrüder 1877 entschlossen eine neue - größere - Fahne anzuschaffen, die - und darin sehen wir die große Achtung vor der Gildegeschichte - nach dem 1735 vom Herzog Carolus Fridericus genehmigten Entwurf hergestellt wurde. Der Gildebruder Malermeister Boller übernahm die Herstellung. Sie kostete die Gilde 255 M. (Eine Protokolleintragung ergänzt: Die Schuld ist mit 50 M. jährlich abgetragen und 1880 der Rest getilgt. 1879 schossen die Gildeschützen umsonst - zugunsten der Fahnenschuld.) So wie oben im Bild sah die neue Gildefahne aus dem Jahre 1877 aus, die im Gegensatz zur "Kleinen" nunmehr als "Große Fahne" bezeichnet wurde. Sie wurde in den Wirren des 2. Weltkriegs zerstört. Ihr Riss aber ist auch Vorbild unseres heutigen Königsstanders aus dem Jahre 1987 Beide Fahnen erlebten die Jubelfeiern der Jahre 1885 (250), 1910 (275) und 1935 (300). Stets wurde die 1823 beschaffte ,,Kleine Fahne" stolz den Umzügen vorangeführt, geschmückt mit der 1885 anlässlich unserer 250-Jahrteier von der Ellerbeker Büttgill vun 1666 gestifteten Atlasschleife. Doch zurück zu der im Jahre 1877 gestifteten ,,Großen Fahne". Sie war, wie wir es oben bereits gelesen haben, dem Riss des Herzog Carolus Fridericus nachgebildet und verkörperte zusammen mit der ,,Kleinen Fahne" aus dem Jahre 1823 ein Stück Tradition unserer Gilde. Leider verbrannte sie bei einem Bombenangriff in unserem damaligen (1943) Gildelokal "Zum Landhaus" an der Schwentinemündung. zurück
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