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Fahnenschrank

Bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg auf die Stadt Kiel verbrannte im Gildelokal "Zum Landhaus", gegenüber der damaligen Hosatia-Mühle gelegen, Gildeeigentum - darunter auch der Fahnenschrank mit der im Jahre 1935 gestifteten Fahne.
Als nach dem Kriege das Gildeleben wieder aufkeimte, regt sich auch der Wunsch nach einer neuen Fahne und einem Fahnenschrank. In einem Protokoll der Gildeversammlung vom November 1949 lesen wir. dass der Vorstand beschlossen hatte, einen neuen Fahnenschrank zu stiften.
"Dieser Beschluss konnte aber nicht zur Ausführung kommen, weil sich der Gildebruder Bruno Schlöpke in dankenswerter Weise bereit erklärte, den Schrank anzufertigen und der Gilde zu stiften. Die Spiegelscheiben stiftete unser in diesem Jahre verschiedene Gildebruder Ferdinand Andersen. Die Holzschnitzarbeiten führte Herr Bohnsack unentgeltlich aus. Auch diesen Spendern wurde der herzlichste Dank übermittelt."
In diesem Schrank bewahrte die Gilde die im darauffolgenden Jahr 1950 neu gestiftete Gildefahne auf. Viele Jahre stand der Fahnenschrank im Lokal "Margarethenhöh" und fand bei den Gildeversammlungen große Beachtung.
Später wechselte die Gilde in andere Räumlichkeiten, der Schrank verblieb im Margarethenhöh. Im Jahre 2004 ließ der Vorstand ihn aufarbeiten. Heute steht er im Eingangsbereich des Altenzentrums am Poggendörper Weg und dient Ausstellungszwecken der Gilde.




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